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Ihr wollt sicher und günstig zu den diesjährigen Protesten gegen den Naziaufmarsch am 18.2. in Dresden kommen?
Fahrt mit uns im Bus! Die letzte Gelegenheit, Tickets zu ergattern, besteht am Dienstag, dem 14. Februar. Kommt zwischen 19 und 20 Uhr ins SubstAnZ (Frankenstr. 25a, OS) und bringt 20 Euro mit!
In diesem Sinne: Antifa heisst auch Busfahren!
Archiv der Kategorie 'Allgemein'
Heute abend zeigen wir im Café Résistance nach einer kurzen Einleitung den Dokumentarfilm „300 Juden gegen Franco“.
Als 1936 der Spanische Bürgerkrieg begann, verließen mehr als 300 Jüdinnen und Juden das britische Mandatsgebiet Palästina, um in den Internationalen Brigaden gegen den Faschismus zu kämpfen. Viele von ihnen waren jüdische Kommunist_innen und davon überzeugt, dass der Faschismus nicht nur das größte Übel für die Jüd_innen, sondern der Menschheit überhaupt sei.
Diese Freiwilligen aus Palästina mussten sich mit dem Widerstand der zionistischen Gemeinschaft sowie der Kommunistischen Partei auseinander setzen. Denn auch in Palästina wurde beim Aufbau der jungen Siedlungen und Kibbuzim jede Hand gebraucht – im “gelobten Land” für einen jüdischen Staat zu kämpfen, hielten viele für wichtiger, als das Leben in der Fremde aufs Spiel zu setzen. Auch die Familien der Freiwilligen verstanden diesen Einsatz oft nicht. Denn manche der engagierten Kämpfer_innen waren ja gerade erst den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten in Deutschland entkommen, so wie der junge Deutsche Kurt Goldstein.
Neben Goldstein kommen in der Dokumentation “300 Juden gegen Franco” weitere der letzten heute noch lebenden Freiwilligen und Familienangehörigen zu Wort, ergänzt von Filmausschnitten, Tagebuchauszügen, Briefen und Dokumenten.
Im August macht das Café Résistance einen Monat Sommerpause, d.h. es werden keine Cafés stattfinden.
Ab September wieder jeden 1. und 3. Dienstag im Monat ab 19 Uhr im SubstAnZ (Frankenstr. 25a, Osnabrück).
Das nächste Café ist am Dienstag, dem 6. September 2011.
Beim nächsten Café Résistance am Dienstag, dem 7.6., zeigen wir den Film ’69′ zum Konflikt um das Ungdomshuset in Kopenhagen 2006/2007.
Kopenhagen ist eine von vielen europäischen Städten, die mitten im Prozess der Stadtumstrukturierung und Säuberung durch Stadtverwaltungen stecken. Der organisierte Widerstand, der im Zeitraum der Räumung des Jugendhauses stattfand, brachte den Konflikt auf ein neues Level.
‘69′ schildert die letzten 6 Monate in der Geschichte des Jugendhauses, gesehen durch die Augen der Aktivisten. Durch die Zusammenstellung von einzigartigem Filmmaterial von geheimen Meetings, direkten Aktionen, Riots, den Alltag des Jugendhauskollektivs und die Räumung, gefilmt im Haus, portraitiert diese Dokumentation die Spannungen zwischen marginalisiert und radikalisiert werden.
Das Café ist wie immer ab 19 Uhr geöffnet (SubstAnZ, Frankenstr. 25a).
Ab dem 1. Februar 2011 finden wieder wie gewohnt jeden ersten und dritten Dienstag im Monat ab 19 Uhr Cafés statt.

Für den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis erneut europaweit zum so genannten „Nationalen Antikriegstag”. Die seit 2005 jährlich stattfindende Demonstration ist für die extreme Rechte ein günstiger Anlass, um unter dem Deckmantel des „Pazifismus“ ihren Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus zu propagieren. Vom Geschichtsrevisionismus gar nicht zu sprechen: Die Neonazis leugnen bis heute konsequent die historische Tatsache, dass mit dem Angriffskrieg der deutschen Nationalsozialist_innen gegen Polen der Zweite Weltkrieg begann.
Der Gedenktag am 1. September erinnert eigentlich an den Überfall Deutschlands auf Polen. Mit diesem Angriff wurde der 1. September 1939 zum Beginn des deutschen Vernichtungskrieges. Der „Antikriegstag“ ging dann aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor, die gerade mit Blick auf die Wiederbewaffnung Deutschlands unter dem Motto „Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!“ zu Aktionen aufrief.
Infoveranstaltung in Osnabrück:
26.08.2010 um 19.00Uhr
im Substanz (Frankenstraße 25a)
check: www.s4.blogsport.de/aufruf/